LogMeIn: Stellungnahme zur Prävention von Sklaverei und Menschenhandel

Eine unterzeichnete Kopie dieser Erklärung ist in englischer Sprache hier zum Download verfügbar.

Überprüft und genehmigt: 11. Januar 2021

Diese gemeinsame Stellungnahme gemäß dem Modern Slavery Act 2015, einem Gesetz des Vereinigten Königreichs aus dem Jahr 2015, und dem Modern Slavery Act 2018, einem australischem Gesetz aus dem Jahr 2018, die beide zur Bekämpfung von Menschenhandel und Sklaverei erlassen wurden, erläutert den von LogMeIn und seinen Konzernunternehmen verfolgten Ansatz zum Verständnis aller potentiellen mit moderner Sklaverei verbundenen Risiken, die im Rahmen der Geschäftstätigkeit dieser Unternehmen auftreten könnten. Sie schildert darüber hinaus Maßnahmen, die ergriffen werden, um jedes dieser Risiken während des Geschäftsjahres zu minimieren.

Geschäftsüberblick

LogMeIn hat es sich zum Ziel gesetzt, das volle Potential der Arbeitskräfte von heute auszuschöpfen. Wir sind jeden Tag darum bemüht, der Welt die Produkte, Lösungen und Dienste an die Hand zu geben, die Menschen helfen, Ihre bestmögliche Arbeit zu leisten – ganz gleich wann, wo und in welcher Situation. LogMeIn ist im Vereinigten Königreich und in Australien über die Tochtergesellschaften LogMeIn Technologies UK Ltd. bzw. LogMeIn AUS Pty. Ltd. tätig, auf die sich diese gemeinsame Stellungnahme bezieht. Diese gemeinsame Stellungnahme wurde in Absprache mit diesen Unternehmen entwickelt und ist von ihnen autorisiert.

Unsere Arbeitskräfte

Ein wesentlicher Teil unserer Belegschaft besteht aus qualifizierten Arbeitskräften. Alle von LogMeIn eingestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden einer ausführlichen Überprüfung unterzogen. Darüber hinaus setzt LogMeIn unabhängige Vertragspartner ein. Aufgrund der Eigenschaft und Beschaffenheit der Tätigkeiten, die von unseren unabhängigen Vertragspartnern durchgeführt werden, sind wir davon überzeugt, dass kein nennenswertes Risiko für moderne Sklaverei besteht. Im Allgemeinen nutzt LogMeIn Vermittlungsagenturen, um unabhängige Vertragspartner zu finden. Diese Agenturen werden in einem standardisierten Selektionsprozess aufgrund festgelegter betriebswirtschaftlicher Kriterien ausgewählt.

Unsere Struktur und Geschäftstätigkeit sowie unsere Lieferantenbeziehungen

Wir setzen alles daran, Sklaverei oder Menschenhandel aus unseren Lieferketten oder jedem anderen Teil unserer Geschäftstätigkeit auszuschließen. Als Softwareunternehmen umfasst unsere Haupttätigkeit die Lieferung von Produkten, Lösungen und Dienstleistungen im Bereich der Informationstechnologie und wir haben eine Risikobewertung vorgenommen, indem wir eine detaillierte Überprüfung unserer Geschäftsabläufe und unserer Lieferkette durchgeführt haben. Als Ergebnis dieses Prozesses und aufgrund der Gegebenheiten unserer Geschäftstätigkeit und unseres Unternehmensführungskonzepts bewerten wir das Risiko für Sklaverei und Menschenhandel innerhalb unserer Geschäftstätigkeit und Lieferketten als sehr niedrig. Lokale und internationale Lieferanten, bei denen moderne Sklaverei oder Menschenhandel generell ein erhebliches Risiko darstellen würden, werden von LogMeIn in geringem Ausmaß eingesetzt. Unsere Lieferkette ist relativ einfach und umfasst die Beschaffung von Produkten und Dienstleistungen, die für das operative Geschäft benötigt werden, wie z. B. Büromaterial, Anmietung von Räumlichkeiten, Beschäftigung und fachliche Beratung. Zu unseren Maßnahmen zur Bekämpfung von Sklaverei und Menschenhandel gehört die Entwicklung dieser Stellungnahme, des Verhaltenskodex für Lieferanten, des Mitarbeiterhandbuchs und des unten beschriebenen Ethikkodex. Wir verpflichten alle unsere Lieferanten zur Beachtung des LogMeIn-Verhaltenskodex für Lieferanten („Verhaltenskodex“), der detaillierte Standards zu Menschenrechten und Arbeitsbedingungen enthält und auf unserer Website veröffentlicht ist. Unser Verhaltenskodex sowie unsere Stellungnahme in Bezug auf moderne Sklaverei stehen für unser Engagement, innerhalb all unserer Geschäftsbeziehungen ethisch zu handeln und mit Integrität vorzugehen. Sie lassen außerdem unsere Bemühungen zur Einführung und Durchsetzung effektiver Systeme und Kontrollen erkennen, mit deren Hilfe ein Auftreten von Sklaverei oder Menschenhandel innerhalb unserer Lieferketten verhindert werden soll. Darüber hinaus ist es unser Ziel, die von uns eingesetzten relevanten Richtlinien und Vorgehensweisen regelmäßig in Bezug auf deren Effektivität und fortlaufende Einhaltung zu überprüfen. Wir haben keine Leistungsindikatoren (KPIs) in Bezug auf Sklaverei oder Menschenhandel, da jeder Vorfall als Verstoß gegen das Gesetz, unsere Lieferantenvorgaben oder unsere Unternehmensrichtlinien angesehen würde.

Richtlinien und Schulungen von LogMeIn

Das Mitarbeiterhandbuch von LogMeIn („Handbuch“) legt die Verhaltensnormen für all jene Personen fest, die für LogMeIn tätig sind, und umfasst darüber hinaus den Ethikkodex von LogMeIn („Kodex“). Das Handbuch wird regelmäßig überprüft und entsprechend aktualisiert, um sich der Risiken moderner Sklaverei und des Menschenhandels innerhalb unserer Lieferketten und Geschäftstätigkeit bestmöglich bewusst zu sein.

Die Gewährleistung einer sicheren und gewaltfreien Arbeitsumgebung ist LogMeIn ein großes Anliegen. Deshalb verfolgt das Unternehmen eine Null-Toleranz-Politik in Bezug auf Gewalt, Gewaltandrohung oder jegliche anderen illegalen Tätigkeiten am Arbeitsplatz. LogMeIn hat für die Beschäftigten Mechanismen eingerichtet, mit deren Hilfe sie Hinweise auf mögliche Verstöße gegen den Kodex, die Richtlinien von LogMeIn und das Gesetz melden oder diesbezügliche Fragen äußern können. Dies schließt sämtliche Fragen oder Hinweise bzw. Bedenken in Bezug auf Sklaverei oder Menschenhandel ein. In unserem Kodex finden sich Vorgehensweisen und Kontaktinformationen, um solche Anliegen vorzubringen. Darüber hinaus macht unser Kodex deutlich, dass Repressalien nicht toleriert werden.